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André van Vliet

Lernen Sie André van Vliet kennen, Mitgliedslandwirt der Genossenschaft DOC Kaas

André van Vliet führt mit seiner Frau Willeke und den Söhnen Sjoerd und Coen einen Milchvieh- und Ackerbaubetrieb in Zeewolde. Zuvor betrieben sie einen Milchhof in Almere, der dem Städtebau weichen musste. Die Familie van Vliet besitzt 120 Milchkühe und 70 Jungtiere. Darüber hinaus baut sie Zuckerrüben, Winterweizen, Mais und Grünfutter an; ein Teil des Landes ist außerdem an einen Tulpenzüchter vermietet.

André van Vliet

„Der schönste Beruf, den es gibt!“

 

„Unser Hof befindet sich an einem Standort, der erst 1968 trockengelegt wurde – auf dem Grund der ehemaligen Zuiderzee. Als Familie genießen wir das Leben auf dem Land in vollen Zügen. Auch unsere Tochter Maaike hat eine landwirtschaftliche Ausbildung absolviert und hilft uns, wenn es nötig ist. Milchviehhalter ist der schönste Beruf, den man sich vorstellen kann. Natürlich gibt es auch Probleme und natürlich hört die Arbeit auf dem Hof nie auf, aber zugleich hat man sehr viel Freiheit und kann sich den ganzen Tag über mit den Tieren und der Pflege von Natur und Landschaft beschäftigen. Unsere Söhne wollen den Betrieb übernehmen und somit unser Lebenswerk fortführen. Eine größere Motivation gibt es wohl kaum!“

André van Vliet André van Vliet
André van Vliet

Maximaler Ertrag, maximale Mitsprache

 

„Wir haben uns 2007 der Genossenschaft DOC Kaas angeschlossen, als wir den Milchhof von unseren Eltern übernommen haben. Das war eine ganz bewusste Entscheidung. Mitglied einer Molkereigenossenschaft zu sein, bedeutet für den Milchviehhalter maximale Erträge und maximale Mitsprache. Die Mitglieder sind Miteigentümer, und ihre Interessen stehen im Vordergrund. Das ist bei DOC Kaas offensichtlich. Es ist eine kompakte Organisation mit kurzen Kommunikationswegen. So nehmen die Vorstandsmitglieder beispielsweise an allen Bezirksversammlungen teil und sie wissen, was im Arbeitsalltag aktuell ist. Das schafft Vertrauen.“

André van Vliet

Uniekaas

 

„Die Fusion mit dem deutschen DMK im Jahr 2016 war ein strategisch kluger Schachzug. Das frühere DOC Kaas war zu empfindlich gegenüber Preisschwankungen im Molkereimarkt. Dessen war man sich bewusst, und so entschloss man sich zu handeln. Ich war in dieser Zeit Mitglied der Vertreterversammlung und habe den Prozess aus der Nähe miterlebt, das war eine außergewöhnliche Zeit. Die Umstrukturierung des Molkereikonzerns DMK Group in den Folgejahren erwies sich als positiv – es existiert nun eine solide Basis mit einem breiten Produktportfolio und attraktiven Marken. Beispielsweise Uniekaas, der ältesten Käsemarke der Niederlande. Damit bin ich aufgewachsen, und jetzt wird dieser Käse aus unserer Milch hergestellt. Darauf bin ich stolz!“